Guntram und Karl Huber

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Die Arbeit der 5. Generation stand ganz im Zeichen von Wiederaufbau und Konsolidierung. Erfreulich schnell konnte man damals an die Erfolge der Vorkriegszeiten anknüpfen.

Karl und Dipl. Ing. Guntram Huber halten die Familienanteile. Mit den Geschäftspartnern Ganahl und Menz wurden erstmals Gesellschaftsverträge außerhalb der Familie Huber abgeschlossen. Durch die Gründung der Firma Coca Cola Ganahl und Menz entstand die Möglichkeit Mohren Kunden auch mit alkoholfreien Getränken zu beliefern.

Beide Geschäftsführer leiteten die Mohrenbrauerei in einer Zeit, die von technischen Neuentwicklungen und weiterem Wachstum geprägt war:

  • Holzfässer wurden durch Alu-Fässer, später durch Chromstahlfässer ersetzt
  • Der Kundenkreis wuchs weit über die Grenzen Vorarlbergs hinaus
  • Mit dem Vorarlberger Rechenzentrum startete die Brauerei eine EDV-Kooperation
  • Einführung der Euroflasche
  • Holzkisten wurden durch Kunststoffkisten ersetzt
  • Kupferpfannen im Sudhaus mussten modernen Edelstahlpfannen weichen
  • eine neue Flaschen- und Fasshalle wurde in Betrieb genommen
  • Entwicklung eines patentierten Mohren-Fasswechslers

Chromstahlfässer ersetzen Holzfässer

Holzfässer wurden von sogenannten KEG-Fässern abgelöst. Zum einen wurden damit Reinigung und Befüllung wesentlich einfacher, zum anderen wurde das An- und Abschlagen für den Wirt erleichtert.

Die KEG-Fässer sind zylindrisch, bestehen aus Edelstahl und enthalten ein Steigrohr. Der Kohlensäuredruck verbleibt nach dem Anschlagen im Fass. Dadurch wird ein Antrocknen der Bierreste verhindert.